Geboren 1961 in Genf, Simon Lamunière ist ein international anerkannter Spezialist für Kunst im öffentlichen Raum. Er hat eine Vielzahl von Projekten im In- und Ausland initiiert und umgesetzt, u. a. das zwischen 2006 und 2012 für Genfer Gebäude entwickelte Projekt Neons Parallax. 2009 war er Leiter der 11. Schweizer Skulpturenausstellung Utopics in Biel. Er war u. a. Kurator am Centre pour l’Image Contemporaine in Genf (1995-1998) und Kurator der Art | Unlimited in Basel (2000-2011). Seit 2014 konzipiert er einen Skulpturenpark für die Domaine du Muy in Südfrankreich.

Seit Jahrzehnten arbeitet Simon Lamunière mit zahlreichen renommierten KünstlerInnen zusammen. Über 100 Veranstaltungen (Performances, Videoscreenings, Filmpräsentationen) hat er insgesamt realisiert, zudem zahlreiche Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Kunst, insbesondere zu den Neuen Medien und zur Schweizer Kunst (u.a. im Rahmen der documenta X).

www.simonlamuniere.com

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Geboren 1963 in Montreux, Véronique Mauron forscht in einem interdisziplinären Projekt an der École Polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) zu medizinischen Bildern; zudem ist sie Mitautorin einer Studie über den öffentlichen Raum und kartografische Bilder. Die promovierte Kunsthistorikerin lehrt an der EPFL und organisiert dort im Rahmen des Kulturauftrags der Hochschule Ausstellungen. Als freischaffende Kuratorin hat sie für die Expo.02 gearbeitet und organsiert Ausstellungen in verschiedenen Museen in der Schweiz und in Frankreich.

Folgendes sind neben zahlreichen Artikeln und Ausstellungskatalogen ihre wichtigsten Veröffentlichungen: Le signe incarné. Ombres et reflets dans l’art contemporain (Hazan, 2001); L’exposition comme genre artistique au XXe siècle (EPFL-ENAC, 2003); Figures de l’idiot (Léo Scheer, 2004); L’ombre du futur. Clinique de la procréation et mystère de l’incarnation (PUF, 2007); Louis Rivier: l’intimité transfigurée (Till Schaap, 2013); Voyage en zygotie. Histoires d’embryons (Cécile Defaut, 2016).
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Geboren 1975 in Paris, Julia Hountou ist promovierte Kunsthistorikerin und Autorin einer Doktorarbeit mit dem Titel Les Actions de Gina Pane de 1968 à 1981, welche sie 2007 an der Université de Paris I – Panthéon – Sorbonne verteidigt hat. Sie war Stipendiatin der Académie de France in Rom – Villa Medici (2009-2010) und dort wissenschaftliche Mitarbeiterin. Als Gastdozentin unterrichtet sie an verschiedenen Universitäten und Kunsthochschulen in Frankreich und der Schweiz.

Seit 2010 organisiert sie als freie Kuratorin Einzel- und Gruppenausstellungen mit Schwerpunkt im Bereich Fotografie und zur zeitgenössischen Kunst. Darüber hinaus hat sie seit dem Jahr 2000 in verschiedenen Ausstellungskatalogen und Kunstzeitschriften Artikel zur Gegenwartskunst veröffentlicht.

http://juliahountou.blogspot.ch


Bild: Julie Langenegger Lachance
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